Arbeiten bei Mikron

Die Mikron Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Automatisierungs- und Fertigungssysteme, die äusserst präzise und produktive Herstellungsprozesse ermöglichen. Die in der Schweizer Innovationskultur verankerte Gruppe ist ein weltweit tätiger, führender Partner von Unternehmen in der Automobil-, der Pharma-, der Medizintechnik-, der Konsumgüter-, der Schreibgeräte- und der Uhrenindustrie.

Die beiden Divisionen Mikron Automation und Mikron Machining haben ihren Hauptstandort in der Schweiz (Boudry und Agno). Zusätzliche Produktionswerke befinden sich in Deutschland, Singapur, China und den USA. Die rund 1250 Mitarbeitenden der Mikron Gruppe können sich auf über 100 Jahre Erfahrung in der Herstellung von hochpräzisen Systemen für die Fertigung von Produkten in grossen Stückzahlen stützen. Die Aktien der Mikron Holding AG werden an der SIX Swiss Exchange gehandelt (MIKN). Wir fördern Mitarbeitende, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, unsere Werte zu leben und ihr Handeln an den Zielen unseres Unternehmens auszurichten. Technische Herausforderungen meistern wir durch weltweiten Wissensaustausch und kreatives Denken. Wir sind stolz darauf, unsere Mitarbeitenden so aus- und weiterzubilden, dass sie zukunftsweisende Technologien entwickeln können.

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"Die Grosszügigkeit und die volle Unterstützung von Mikron bei meinem Auslandaufenthalt freuten mich sehr."

Seit knapp einem Jahr bin ich Auszubildende "Kauffrau für Büromanagement" bei der Mikron GmbH Rottweil. Bereits im ersten Lehrjahr ermöglichte mir mein Ausbildungsbetrieb einen vierwöchigen Auslandaufenthalt in London. Der Sprachkurs und das Firmenpraktikum wurden von der Berufsschule organisiert und durch das Berufsbildungsprogramm Erasmus+ gefördert. Durch die Unterstützung von Mikron konnte ich den Aufenthalt in London auf Basis des Berufsbildungsgesetzes absolvieren. Das heisst, meine Ausbildung wurde nicht unterbrochen und die Ausbildungsvergütung weiterbezahlt. Mikron übernahm ausserdem die Reisekosten. In London hatte ich das Glück, bei einer sehr freundlichen und aufgeschlossenen Familie unterzukommen, die im Zentrum von Bromley wohnt. In der ersten Woche verbesserten wir in einem Intensiv-Sprachkurs in Greenwich unsere Englischkenntnisse, wo ich auf Schüler aus vielen verschiedenen Ländern traf. Am Nachmittag besuchte ich zusammen mit anderen Auslandspraktikanten aus Deutschland Märkte oder besichtigte Sehenswürdigkeiten in London. Das Praktikum absolvierte ich beim weltweit tätigen Unternehmen "iam immigration and migration". Die erste Woche war nicht einfach für mich: Vieles musste ich ausprobieren und mir selbst beibringen. In den letzten beiden Wochen durfte ich Social Media-Videos und Animationen für Werbezwecke produzieren und ausserdem eine Homepage gestalten, was mir viel Spass machte. Ich kann das Auslandspraktikum mit voller Überzeugung weiterempfehlen: Wer eine solche Chance bekommt, sollte sie nutzen, weil man seinen Horizont erweitert, seine Sprachkenntnisse verbessert und sein Selbstvertrauen stärkt, wenn man in einem fremden Land auf sich alleine gestellt ist.

"Ich reise bereits mein ganzes Arbeitsleben lang. Ich könnte es mir nicht vorstellen, in Zukunft nicht mehr so häufig unterwegs zu sein.."

Ein Zeigewörterbücher ist eigentlich sehr hilfreich, wenn man in China ist und die chinesischen Schriftzeichen nicht kennt. Deshalb habe ich in einem chinesischen Restaurant auch auf das Foto eines Schweinekopfs gezeigt, um ein Stück Schweinefleisch zu bestellen. Damit, dass der Kellner das Bild ‹wortwörtlich› versteht, habe ich aber nicht gerechnet: Er hat mir doch tatsächlich einen vollständigen, gekochten Schweinkopf serviert. Pro Jahr verbringe ich gut sechs Monate im Ausland. Ich warte, repariere und montiere Maschinen auf der ganzen Welt. In der Regel fahre ich am Freitagabend zum Flughafen. Da ich immer mit einem Werkzeugkoffer im Gepäck reise, muss ich rechtzeitig beim Check-in sein und eine Spezialkontrolle durchlaufen. Fliege ich nach China, bin ich rund 24 Stunden auf den Beinen. Am Samstagabend komme ich in China an, am Sonntag kann ich mich kurz erholen, bevor ich am Montagmorgen mit der Arbeit beginne. Ich reise bereits mein ganzes Arbeitsleben lang. Ich könnte es mir nicht vorstellen, in Zukunft nicht mehr so häufig unterwegs zu sein. Obwohl Langstreckenflüge doch sehr mühsam sind – man ist für mehrere Stunden und mit nur wenig Platz im Flugzeug eingesperrt. Nach langen, mehrwöchigen Reisen komme ich immer gerne zurück nach Berlin. Dann nehme ich mir ein paar Tage frei, um Zeit für mich und meine Partnerin zu haben.

Dass ich eine Veränderung suchte und nach Denver ging, war rückblickend eine ausgezeichnete Entscheidung."

Bis vor drei Jahren spielte sich mein ganzes Leben rund um meinen Geburtsort Bevaix bei Boudry ab. Ich begann, nach einer Gelegenheit für eine Veränderung zu suchen. Ich wollte etwas von der Welt sehen. Im Mai 2011 wagte ich schliesslich den Schritt in die USA, nach Denver. Die ersten Tage in Denver waren extrem aufregend, aber auch stressig: Ich verbrachte Stunden in endlosen Schlangen für meine Sozialversicherungsnummer, meinen Fahrausweis und mein Bankkonto. Ich suchte eiligst eine Wohnung, und ich kämpfte mit meinem zu Beginn etwas holprigen Englisch. Nach ein paar anstrengenden Anfangstagen lebte ich mich dann jedoch rasch ein. Vor allem, weil ich kurz nach meiner Ankunft verschiedene ‹meet-up groups› besuchte. Das heisst, ich hatte mich auf einer Website für Gruppen-Freizeitaktivitäten, wie Sport, Kochen und Diskussionsrunden, angemeldet. So lernte ich innert kürzester Zeit sehr viele Menschen und auch meine Freundin kennen. Heute, drei Jahre später, bin ich mit Jennifer verheiratet, und zusammen sind wir stolze Eltern unseres einjährigen Sohnes Elliot. Wir sind überglücklich. Dass ich eine Veränderung suchte und nach Denver ging, war rückblickend eine ausgezeichnete Entscheidung..

“Wie ein Kundentermin abläuft, weiss man nie genau."

Mein Büro besteht aus einem Laptop und einem Mobiltelefon, und es reist immer mit mir mit. Denn bis zu 80 Prozent meiner Arbeitszeit bin ich unterwegs. In ganz China besuche ich Kunden von Mikron: Ich präsentiere Angebote, bespreche laufende Projekte, kläre Fragen und prüfe mögliche Zusatzaufträge. Pro Jahr steige ich bis zu 90 Mal in ein Flugzeug. Am Morgen reise ich an, am Nachmittag bin ich beim Kunden und abends telefoniere ich mit meinen Kollegen in Europa. Alle meine Reisen plane ich selbst. In den über zehn Jahren, die ich in China lebe und arbeite, habe ich gelernt, äusserst flexibel zu sein. Wie ein Kundentermin abläuft, weiss man nie genau: Es ist gut möglich, dass man erst eine Weile auf den Kunden warten muss und dann unangekündigt zu einem Abendessen und einem weiteren Termin am nächsten Tag eingeladen wird. Deshalb buche ich meine Reisen immer ohne Rückflug. China ist ein riesiges Land, das sich schnell entwickelt. Es ist voller Kontraste. Die Menschen leben in sehr unterschiedlichen Verhältnissen. Das interessiert und motiviert mich, immer weitere Orte und Menschen kennenzulernen. Klar kommt dabei mein Privatleben manchmal etwas zu kurz. Umso wichtiger ist es mir, in meiner Freizeit möglichst viel Zeit mit meiner Partnerin zu verbringen. Wir gehen dann zum Beispiel in den grossen Pekinger Parkanlagen spazieren – ohne Laptop.

Am allermeisten schätze ich am Reisen die Begegnungen mit den vielen tollen Menschen unseres globalen Mikron-Teams."

In den letzten zwei Jahren bin ich häufig nach Shanghai und Singapur gereist, um die Bereiche Finanzen, Controlling und Administration von Mikron Asien zu überprüfen. Im Schnitt bin ich alle drei Wochen unterwegs und bleibe dann jeweils für sieben bis zehn Tage. In der Freizeit gehe ich auch sehr gerne nach Argentinien, um meine Verwandten und Freunde zu besuchen. Etwas vom Schönsten am Reisen ist es, an einem neuen Ort aufzuwachen und die lokalen Bräuche und Traditionen hautnah mitzuerleben. Natürlich kann Reisen auch mühsam sein; beispielsweise, wenn die Flüge verspätet sind. Ich rate jedem, sich in so einem Fall nicht darüber aufzuregen, dass man Zeit verliert, sondern stattdessen die grossartigen Annehmlichkeiten zu geniessen, die internationale Flughäfen bieten. Ich weiss inzwischen ganz genau, wo man die beste Maniküre oder das schmackhafteste Nachtessen bekommt. Beim Reisen in die unterschiedlichen Kulturen einzutauchen, ist toll. Genauso wichtig ist es mir aber, mit dem Leben zu Hause verbunden zu bleiben. Ich lege unterwegs beispielsweise grossen Wert auf mein Fitnessprogramm, und ich nehme mir immer Zeit für ein Gespräch mit meiner Familie. Am allermeisten schätze ich am Reisen die Begegnungen mit den vielen tollen Menschen unseres globalen Mikron-Teams. Sie sind genau wie ich: engagiert, passioniert und dem Erfolg von Mikron verpflichtet.