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Mikron steht an einem Wendepunkt. Modern geführt, zeitgemäss in ihrem Angebot, jedoch stark abhängig von den Investitionsmöglichkeiten der Kunden will Mikron ihr Portfolio ausgewogener gestalten. 1999 übernimmt Mikron deshalb die skandinavische Iplast Gruppe, Herstellerin von Kunststoffkomponenten vor allem für die Mobiltelefonindustrie, und verkauft im Jahr 2000 das Geschäft mit Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren an die Schweizer Agie Charmilles Gruppe. 2001 übernimmt Mikron die holländische Axxicon Gruppe, Herstellerin von Spritzgussformen. Unerwartet findet im gleichen Jahr eine Konsolidierung im Infocom-Markt statt. Durch den Wegfall ihres Hauptkunden sieht sich Mikron mit enormen Überkapazitäten konfrontiert und muss massiv restrukturiert werden. Dies und ein fast gleichzeitig einsetzender Einbruch in der Werkzeugmaschinenindustrie führen zu einer hohen finanziellen Belastung und bringen Mikron an den Rand des Konkurses.
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